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Herzlich willkommen im Verpackungs - Blog von mdf-verpackungen

Neben Innovationen und News aus der Verpackungswelt, zeigen wir hier viele interessante Berichte, Artikeldetails, Materialaufschlüsselungen aus vielen Bereichen wie z.B.

Produktion von Kartons, Klebeband, Beutel, Folien und vielem mehr.....     

Was bedeutet das RESY Zeichen?

Das RESY-Logo: Rücknahme mit Garantie

 

Altpapier und Pappe sind ein wertvoller Rohstoff. Zum Schutz des Klimas und der natürlichen Ressourcen ist es wichtig, dass möglichst viel davon durch Recycling mehrmals genutzt wird. Um die geforderte hohe Recyclingquote zu erreichen, wurde im Jahr 2018 die Verpackungsverordnung erlassen, ein Jahr später folgte das Verpackungsgesetz. Sie verpflichten die Hersteller von Verpackungsmaterial, sich an den Kosten für das Recycling zu beteiligen, die gebrauchten Kartonagen zurückzunehmen und sie zur Wiederverwertung zu bringen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Verpackungen registriert und lizenziert werden. Hersteller, die sich dem RESY-System angeschlossen haben, beteiligen sich am Recycling und machen das mit dem RESY-Zeichen auf ihren Produkten deutlich.

 

Wofür steht RESY?

Die Abkürzung RESY bedeutet Recycling-System. Das entsprechende Zeichen wird von der RESY Organisation für Wertstoffentsorgung GmbH vergeben. Dieses Unternehmen wurde unter der Führung des Verbandes der Wellpappen-Industrie gegründet, um die Wiederverwertung von Kartonagen voranzubringen. Inzwischen haben sich der GmbH viele Entsorger von Altpapier und Hersteller von Wellpappenrohpapier angeschlossen. Gemeinsam vergeben sie das RESY-Logo, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Die Kartonagen müssen garantiert recyclingfähig sein, um das RESY-Symbol zu erhalten. Dazu müssen sie aus Pappe bestehen. In einem geringen, gesetzlich vorgegebenen Maße dürfen auch Kunststoffe, Beschichtungen und andere Zusatzstoffe enthalten sein.


  • Die im RESY-System zusammengeschlossenen Betriebe müssen garantieren, dass die entsprechend gekennzeichneten Kartonagen nach der Verwendung zurückgenommen und wieder in das Recyclingsystem überführt werden, um wiederverwertet zu werden.

 

Umweltgerechte Verwertung garantiert

Wer Versandverpackungen aus Karton mit dem RESY-Zeichen nutzt, kann also sicher sein, dass die Wellpappe umweltgerecht behandelt wird und wieder in den Materialkreislauf gelangt. Das System ist überaus erfolgreich: Im Jahr 2018 lag die Recyclingquote von Verpackungen aus Pappe und Papier in Deutschland bei 99,8 Prozent. Die gesetzlichen Vorgaben werden dabei deutlich übertroffen. Kein anderes Verpackungsmaterial hat eine so vorbildliche Recyclingquote.

Das liegt auch an der einfachen Möglichkeit, neue Pappe aus Recyclingmaterial herzustellen. Heute besteht Wellpappe zu mindestens 90 Prozent aus Material, das durch Recycling gewonnen wurde. Nur etwa 20 Prozent kommt aus frischen Fasern, die zudem meist aus Wäldern mit nachhaltiger Bewirtschaftung gewonnen werden.

 

Wiederverwertung erleichtern

Das RESY-Logo können nur Pappen erhalten, die problemlos wiederverwertet werden können. Das gilt für Kartonagen, die ausschließlich aus Papier hergestellt wurden oder aus Papier mit Zusätzen, die leicht herausgelöst und ebenfalls wiederverwertet werden können. Denn nur dann ist sinnvolles Recycling möglich. Probleme bei Recycling entstehen durch Beschichtungen aus Kunststoffen, durch Klebebänder und Klebstoffe. Auch Wachs und Bitumen verhindern ein problemloses Recycling. Diese Stoffe dürfen daher nur in geringen Mengen enthalten sein, die gesetzlich klar geregelt sind. Oder sie müssen sich leicht vom Altpapier trennen lassen, um mit dem RESY-Zeichen gekennzeichnet zu werden.

 

Vorgaben für Versender

Wer Versandverpackungen erstmals in Umlauf bringt ist gesetzlich verpflichtet, diese Pappen registrieren und lizenzieren zu lassen. So soll erreicht werden, dass im Versandgeschäft nur solche Verpackungen genutzt werden, deren Entsorgung und Wiederverwertung gesichert ist. Ob die Registrierung und Lizenzierung ordnungsgemäß durchgeführt wurde, lässt sich anhand des RESY-Zeichens allerdings nicht erkennen. Es garantiert nur, dass der Hersteller mit seiner Ware freiwillig den Rohstoffkreislauf einhält und dass die Kartons dafür zurückgenommen werden.

Wer bei den gesetzlichen Vorgaben, die sich aus der Verpackungsverordnung und dem Verpackungsgesetz ergeben, ganz sicher gehen will muß prüfen oder die Kartons beim Dualen System oder einem anderen zugelassenen Verwertungsunternehmen registriert und lizenziert sind.

Auskunft darüber erhält man vom Verpackungsregister. Nur wenn die Verpackungen beim Grünen Punkt, dem Dualen System oder anderen erfasst sind, darf er sie in Verkehr bringen. Das RESY-Zeichen allein reicht dafür nicht aus.

 

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Die Entstehung und Entwicklung der Wellpappe

Das mechanische Prinzip ist seit dem Altertum bekannt.

Wellenförmige Strukturen verleihen Bauwerken wie zum Beispiel Brücken enorme Stabilität. Druck, der von oben auf die Welle wirkt, wird auf die unteren Ränder abgeleitet und dabei verteilt. So erhalten auch große Kuppeldächer ihre Belastbarkeit. Doch es sollte noch lange dauern, bis die Idee der Lastverteilung durch eine Wellenform auch für die Herstellung stabiler Kartonagen aus Wellpappe genutzt werden konnte.

Auch nach der Erfindung und der erstmaligen Herstellung des Papiers im Jahre 1144 in Xativa bei Valencia vergingen noch viele Jahrhunderte, bevor die Experten für Maschinenbau die Grundlagen für die massenhafte Herstellung von Wellpappe schufen. Was heute in der Welt des Versandhandels und der Logistik unverzichtbar ist, hat seinen eigentlichen Ursprung jedoch in einem ganz anderen Bereich: Die Mode war der Antrieb, Papier in Wellenform zu bringen.

 

Es begann alles mit der Halskrause

Im Spanien des 16. Jahrhunderts kam die Halskrause in Mode, später verbreitete sich dieses modische Accessoire in ganz Europa.  Es bestand meist aus Leinen und wurde mit einer Brennschere in die Wellenform gebracht. Eine Plissiermaschine ermöglichte es ab 1870, die gewünschten Wellen auch maschinell herzustellen. Das Prinzip dieser Maschine inspirierte den New Yorker Albert L. Jones, statt Stoff Papier zu falten, um ihm mehr Stabilität zu verleihen. Schon 14 Jahre zuvor hatten zwei Briten, Edward Charles Healey und Edward Ellis Allen, mit gewelltem Papier Hüte und Koffer stabilisiert und sich diese Idee patentieren lassen. Damit war die Idee der Wellpappe geboren. Jones meldete 1871 ein Patent für eine Maschine an, die das Wellenmuster im Papier mit Hilfe einer Riffelwalze erzeugte. Sein erklärtes Ziel: die „Verbesserung von Papier zu Verpackungszwecken“. Sein Wellpapier wurde genutzt, um Flaschen und andere zerbrechliche Waren stoßsicher zu verpacken.

 

Eine Welle mit vielen Vorteilen

Dass die Wellenform für Stabilität sorgt, war schon lange bekannt. Viele alte Wasserleitungen mit bogenförmigen Stützen haben bis heute überdauert und bezeugen den stabilisierenden Effekt. Auch bei Kuppeln und im Brückenbau machte man ihn sich überall auf der Welt zu Nutze. Kräfte, die von oben auf den Bogen einwirken, werden auf die tragenden Seiten verteilt und abgeleitet. Viele Bögen nebeneinander ergeben eine Welle mit denselben Eigenschaften. Bei der Wellpappe kommt das Prinzip der Druckverteilung dann in der Fläche zum Tragen:

Die gewellte Papierbahn oder Pappe nimmt die Lasten auf.

Die eine Schicht glattes Papier auf der Ober- und der Unterseite der Wellen stabilisiert die gesamte Konstruktion.

Diese zusätzlichen Papierlagen fehlten bei Jones´ Wellpapier noch. Es war Oliver Long, der diesen letzten Schritt zur richtigen Wellpappe ging. 1874 klebte er eine Lage glattes Papier auf das Wellpapier und erfand damit die einseitige Wellpappe. Er beantragte ein Patent darauf und entwickelte auch gleich noch einen Apparat zur maschinellen Herstellung seiner Erfindung. Dessen Grundprinzipien bestimmen noch heute die Prozesse in der Wellpappenproduktion.

Eine Rolle transportiert eine Papierbahn durch die Maschine

Durch eine Riffelwalze bekommt das Papier die typische Wellenform

Auf dieses gewellte Papier wird eine Deckschicht aus glattem Papier geklebt

Früher nannte man die Arbeit, bei der das Deckblatt von Hand auf das gewellte Papier geklebt wurde, „pappen“. Daraus entstand dann die Bezeichnung Pappe für das Endprodukt. 

Oliver Long verkaufte sein Patent an die Firma Thompson & Norris, die darauf hin die erste Anlage zur Wellpappenproduktion konstruierten. Diese Maschine arbeitete vollständig mechanisch, die zuvor nötige Handarbeit konnte gespart werden. In der Folge entwickelte das Unternehmen die Idee weiter und konnte schon bald erstmals eine beidseitig beklebte Wellpappe produzieren. Diese einwellige Wellpappe ist heute noch immer eines der wichtigsten Materialien für die Herstellung von Kartonagen aller Art.

 

Die deutsche Entwicklung der Wellpappe 

Der Erfolg ermöglichte es Thompson & Norris, international zu wachsen. Nach Großbritannien im Jahr 1883 war das Unternehmen seit 1886 auch in Deutschland präsent. In Kirchberg eröffnete es unter dem Schutz von Patenten eine Wellpapierfabrik. Nach den Ende des Patentschutzes wurden auch weitere Unternehmer aktiv: Fedor Schoen ließ 1892 die erste unabhängige Fabrik für Wellpappe in Breslau bauen. Zwei Jahre später erfolgte ein Umzug nach Köln, verbunden mit einer wichtigen Innovation. Schoen produzierte jetzt doppelseitig mit glatten Papierbahnen beklebte Wellpappe. Zugleich erwies er sich als Förderer der Technologie, denn er produzierte nicht nur selbst Wellpappe sondern auch die dafür nötigen Maschinen. Diese stellte sein Kooperationspartner Richter allerdings zunächst nur für die eigenen Standorte zur Verfügung. 

Das nächste Kapitel in der Geschichte der Wellpappe wurde erst zum Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben.

Dazu musste zunächst die Nutzung der Wellpappe zur Herstellung von Kartons entwickelt werden. Ab da war dem Produkt ein weiterer rasanter Zuwachs an wirtschaftlicher Bedeutung sicher. 

 

Der Siegeszug des Pappkartons

1890

Erstmals fertigt Robert Gair in Schottland Kartons aus zugeschnittener und gefalteter Wellpappe.

1895

Deutlich schneller wurde die Kartonherstellung durch eine Maschine, die der Amerikaner Jefferson Ferres entwickelte. Sie ermöglichte es, die Papierbahnen in nur einem Durchgang zu riffeln und zu verkleben. Die so verbesserte Effizienz führte zu einem bedeutenden Wachstum der Wellpappen-Industrie.

1907

Die Einführung des Berstdrucktests nach Mullen in den USA markiert den Beginn der Kartonherstellung nach einheitlichen Qualitätsstandards. Auf die Stabilität der Kartons konnte man sich jetzt verlassen.

1911

Die Automatisierung macht rasante Fortschritte: Eine neue Anlage ermöglicht es jetzt erstmals, die Wellpappe zu fertigen, sie zuzuschneiden und zu falzen, dann aufzurichten und zu einem Karton zusammenzufügen. Auch das Füllen und Bekleben der Kartons wurde auf dieser Anlage durchgeführt.

1916

Die noch stabilere zweiwellige Wellpappe wird im großen Maßstab produziert. Dazu werden zwei Lagen Wellpappe und drei Bögen glattes Papier verklebt. 

1929

Die B-Welle kommt auf den Markt. Sie verteilt den Druck anders als die bisherige Variante, da ihre Welle flacher ist. Ab jetzt können zweiwellige Kartons mit zwei unterschiedlichen Wellenformen hergestellt werden. 

1952

In Europa gründen die Kartonhersteller die FEFCO, die „Fédération Européenne des Fabricants de Carton Ondule“. Diese Organisation etabliert den FEFCO-Code, einen international anerkannten Standard für Kartonagen. 

Die Entwicklung der Wellpappen-Produktion ist noch immer nicht abgeschlossen. Auch wenn die grundlegenden Abläufe seit langem unverändert sind, kommt es doch kontinuierlich zu optimierten Prozessen bei der Wellpappenherstellung. Besonders die Produktivität der Maschinen und die Qualität der Kartonagen sind heute nicht mehr mit den Anfangszeiten zu vergleichen. Aktuell verbessern die schnell wachsenden Möglichkeiten der Digitalisierung die Maschinensteuerungen und damit die gesamte Produktion. 

Heute nutzt jeder Deutsche ca. 55 Kilo Wellpappe pro Jahr. In mehr als 100 Wellpappen-Fabriken werden jährlich über 4 Millionen Tonnen Kartonagen produziert. Damit ist Deutschland eines der weltweit führenden Länder auf diesem Markt. Am großen Bedarf wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Kein anderes Material vereint so viele Vorteile für die Verpackung, den Transport und den Versand von Waren aller Art. Die leichte, stabile und günstige Wellpappe ist durch nichts zu ersetzen und zudem in Zeiten der Nachhaltigkeit ein erstklassiges Material mit bis zu 100% Recyclingfähigkeit.

 

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Karton-Maße korrekt ermitteln

 

Die Größe eines Kartons hat Auswirkungen in mehreren Bereichen.

Zunächst einmal ist wichtig, ob die Ware, die verpackt werden soll, in den Karton hinein passt und sich auch problemlos wieder entnehmen lässt. Ist der Karton allerdings ein wenig zu groß, können die Portokosten im Versand schlagartig steigen.

Wenn keine passenden Standardkartonagen zur Verfügung stehen sind Kartons nach Maß eine optimale Option, denn man erhält den passenden Karton für sein Produkt und spart zusätzliches Füllmaterial.

Beim Transport auf Paletten ist entscheidend, wie viele Kartons darauf sicher gestapelt werden können und ob der zur Verfügung stehende Platz optimal ausgenutzt wird. Wer also für den Transport oder Versand etwas in Kartons verpacken will, muss die richtigen Maße kennen. Dabei sind mehrere Angaben zu ermitteln. Zu den üblichen Abmessungen wie Länge, Breite und Höhe sind bei Kartons noch einige Werte zusätzlich zu berücksichtigen.

  • Wie ermittelt man das Innenmaß und das Außenmaß korrekt? 

  • Was bedeuten die Begriffe Rillmaß und Nutzmaß?

  • Und wie misst man all das richtig?

 

Die wichtigsten Karton-Maße

Wenn es um die Abmessungen von Kartons geht, sind vier verschiedene Angaben nötig. Neben den üblichen Maßen für Länge, Breite und Höhe ist bei Kartonagen auch die Deckelhöhe zu beachten, wenn man der Karton mit einem Stülpdeckel verschlossen wird.

Die Maßangaben werden international einheitlich in Millimetern angegeben. Auch die Reihenfolge ist standardisiert, damit es keine Verwechslungen gibt. Es gilt: Länge (L) x Breite (B) x Höhe (H) bzw. bei Stülpdeckelkartons die Deckelhöhe.

Um alle Fehlerquellen bei den Maßangaben möglichst auszuschließen, wurden die folgenden Angaben festgelegt:

Mit Länge L ist das Maß der längsten Seite beim offenen Karton gemeint. Sie ist mindestens so lang wie die Breite und bei quadratischen Kartons identisch mit der Breite.

Die Breite B bezeichnet das Maß der kürzeren Kartonseite.

Die Höhe H gibt an, wie wie viele Millimeter zwischen dem Boden des Kartons und seiner Öffnung liegen.

Bei zweiteiligen Kartons wie z.B. dem Stülpdeckelkarton ist noch die Deckelhöhe wichtig. Sie bezeichnet das Maß zwischen Deckelboden und der offenen Kante des Deckels.

 

Richtig messen bei Kartons

Die einheitlichen Begriffe für die Kartonmaße und ihre festgelegte Reihenfolge erleichtern die korrekte Angabe der Maße. Doch es gibt noch mehr zu beachten. Wo wird gemessen – außen oder innen? In der Welt der Kartonagen gibt es die Bezeichnungen Innenmaß, Außenmaß, Rillmaß und Nutzmaß. Das Nutzmaß entspricht  normalerweise dem Innenmaß. Die drei anderen Maßangaben unterscheiden sich jedoch im Detail.

Standard ist das Innenmaß

In der Regel beziehen sich die Maßangaben für Kartons auf deren Innen- oder Nutzmaß. Es wird ermittelt, indem die Längen der Innenkanten des geöffneten Kartons gemessen werden. Der Abstand zwischen den sich jeweils gegenüberliegenden Seiten entspricht dabei der Länge bzw. der Breite des Kartons. Die Höhe wird vom Innenboden bis zur Oberkante der Seitenteile gemessen. Wenn es sich um Faltkartons mit Innenklappen handelt, muss die Materialstärke dieser Innenklappen von dem ermittelten Wert abgezogen werden. Die Stärke der Außenklappen wird hierbei nicht berücksichtigt.

Das Innenmaß ist zum Standard für die Kartonmaße geworden, weil es Auskunft darüber gibt, wie groß die die Gegenstände sein dürfen, die in dem Karton verpackt werden sollen.  Dabei sollte man jedoch immer mit einer Toleranz von etwa 3 Millimetern rechnen. Dann ist man auch bei produktionsbedingten Abweichungen bei der Materialstärke der Wellpappe auf der sicheren Seite. Wird der Karton aus gestanzter Pappe gefertigt, kann die Toleranz etwas geringer bemessen werden.

Wichtig ist es auch, einen Karton zu wählen, dessen Innenmaß einige Millimeter größer ist als die Abmessungen der zu verpackenden Ware. Das erleichtert sowohl das Verpacken als auch das spätere Herausnehmen der Artikel. Handelt es sich dabei um besonders empfindliches Gut, sind weitere 50 bis 100 mm beim Innenmaß zu addieren. Dann kann beim Verpacken Füllmaterial genutzt werden, um den Kartoninhalt optimal zu schützen.

Beispiel-Rechnung

Sie möchten einen empfindlichen Gegenstand verpacken, der 50 cm lang, 40 cm breit und 12 cm hoch ist. Zum Schutz sollten z.B. Verpackungschips genutzt werden. Dazu benötigten Sie einen Karton mit den Mindest-Innenmaßen 555 mm x 455 mm x 175 mm. Dies entspricht den Maßen des Gegenstandes plus 5 mm Toleranz plus mindestens 50 mm Platz für das Polstermaterial.

Optimal lagern: Außenmaß beachten

Wenn Kartons gelagert, gestapelt oder transportiert werden sollen, ist nicht nur innen Innenmaß wichtig. In diesen Fällen kommt es auch auf das Außenmaß an, um den Platz im Lager oder im Transporter optimal auszunutzen. Besonders anschaulich wird dies, wenn Paletten zum Einsatz kommen. Paletten haben genau festgelegte Standard-Abmessungen, nach denen sich Lager und Transportmittel richten. Deren Flächen sind so ausgelegt, dass Paletten exakt nebeneinander passen. Um keinen wertvollen Platz zu verschenken und auch, um ein Überstehen der Kartons zu verhindern, müssen sich auch die äußeren Abmessungen der Kartons nach der Palettengröße richten. Das Karton-Außenmaß wird ermittelt, indem die Längen der Seitenteile bei geschlossenem Karton gemessen werden und die Materialtoleranz von je 5 mm dazu addiert wird. 

Noch genauer: das Rillmaß

Mit Rillen sind die eingearbeiteten Knicke gemeint, an denen Faltkartons aufgestellt werden. Das Rillmaß gibt die Länge zwischen den Mitten der Rillen bei flachgelegten Kartons an. Bei Kartons aus dünnem Material entsprecht das Rillmaß praktische dem Innenmaß. Wichtig wird dieses Maß aber bei dickeren Kartons, beispielsweise aus zweiwelliger Wellpappe. Dann unterscheiden sich das Innenmaß und das Außenmaß eines Kartons um die halbe Materialstärke. Anders ausgedrückt: das Rillmaß entspricht der ziemlich genau der Mitte von Innenmaß und Außenmaß der gegenüberliegenden Kartonseiten.

Eine weitere Besonderheit ist bei gestanzten Wellpappe-Kartonagen zu beachten. Hier unterscheidet man bei der Wellpappe Welle und Hau. Dabei ist die Welle diejenige Seite, zu der die Wellen parallel laufen. Hau bezeichnet die Seite, die senkrecht zu den Wellen steht. Die Längen der Stanzflächen der Pappe werden in werden in den Abmessungen für Welle und Haus angegeben. Der Angabe „Welle x Hau“ in Millimetern kann man also nicht nur die Abmessungen der Pappe entnehmen, sondern auch die Ausrichtung der Welle. Weil von dieser Wellenausrichtung die Stabilität des Kartons abhängig ist, kann man aus der Angabe von Welle und Hau auf die Qualität der Wellpappe und damit des Kartons schließen.

Praxistipps zum richtigen Messen von Kartons

Die Abmessungen von Kartons zum Verpacken, Lagern und Versenden sind wichtig für reibungslose Arbeitsabläufe und wirtschaftliches Kalkulieren. Beim Messen muss der jeweilige Einsatz berücksichtigt werden.

Sollen Kartons gelagert und gestapelt werden, kommt es auf das Außenmaß an. Um zum Beispiel den Platz auf Paletten optimal auszunutzen, kann man palettenoptimierte Kartons verwenden. Deren Maße sind an die Gegebenheiten der Lagerfläche angepasst und daher besonders effizient.

Auch beim Versand als Paket ist das Außenmaß entscheidend, um die Versandkosten optimal zu gestalten. Hierbei empfiehlt es sich, auf die speziell für die Größenvorgaben der Versandunternehmen optimierten Kartons zurückzugreifen. Für Paketdienste wie DHL, DPD, UPS, Hermes oder GLS sind Kartons in vielen gängigen Größen erhältlich.

Normalerweise werden bei Kartons die Innenmaße angegeben. Beachten Sie beim Kauf der Kartons, dass Sie diese etwas größer wählen als die zu verpackenden Gegenstände, um das Ein- und Auspacken zu erleichtern. Auch eventuell nötiges Füllmaterial muss bei der Größenwahl mit 5 bis 10 cm zusätzlich berücksichtigt werden.

Bei Kartons aus dickerem Material ist das Rillmaß zu berücksichtigen. Je dicker die Wellpappe, desto größer sind die Unterschiede von Innenmaß und Außenmaß.

Berücksichtigen Sie beim Kauf von Kartons auch die produktionsbedingte Toleranz bei der Stärke der Kartonwände. Einige Millimeter mehr sollten Sie immer einplanen.

Prüfen Sie bei gestanzter Pappe die Angaben von Welle und Hau. Sie geben wichtige Aufschlüsse über die Stabilität des Kartons.

 

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Festlich verpacken und versenden!

Versenden oder überreichen Sie Ihre Geschenke zum Fest in bedruckten Weihnachtskartons von mdf-verpackungen !

 

Pünktlich zum Weihnachtsfest bieten wir Ihnen eine große Auswahl an bedruckten Kartons mit weihnachtlichen Motiven, in verschiedenen Größen.

Sparen Sie sich doch einfach einmal das Geschenkpapier und verleihen Sie Ihren Paketsendungen oder Geschenken mit bedruckten Kartons ein festliches Aussehen.

Nicht nur für den Versand sondern auch ideal zu Überreichung geeignet.

Wegen der hohen Nachfrage im letzten Jahr, empfehlen wir Ihnen eine rechtzeitige Bestellung.

 

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Kartons bedruckt bereits in Kleinmengen

Kartons bedruckt - Maxibriefe bedruckt - Buchverpackungen bedruckt - Versandtaschen bedruckt - Weinkartons bedruckt - Umzugskartons bedruckt,  bereits in Kleinmengen hochwertig bedruckt! 

Im letzten Jahr präsentierten wir unter dem Motto " Große Hersteller - große Mengen " die Einführung unserer Beutelproduktion in Kleinmengen.

Brandneu möchten wir Ihnen heute unsere neue Druckproduktionslinie für Wellpapp - Verpackungen präsentieren.

Nachdem die Großindustrie immer höhere Mengengerüste benötigt um Kartons oder Verpackungen aus Wellpappe zu bedrucken, haben wir bereits im letzten Jahr mit umfassenden Planungen begonnen um eine hochwertigen Drucklinie zu realisieren.

Unser Planungsziel lautete: Wellpapp-Verpackung bereits in Kleinmengen hochwertig und ohne hohe Vorkosten, wie z.B. Flexo Klischees, bedrucken.

Dies konten wir nun erfolgreich abschließen und mit der Produktion beginnen.

Die Besonderheit dabei ist, das wir in Deutschland nun einer der ersten sind die mit einer neuen Technik nicht nur unverschlossene sondern auch bereits verschlossene Verpackungen in 4c, vierfarbig bereits in Kleinmengen ab 1 Stück bedrucken können.

Durch unser großes Lagersortiment bieten wir unsere Kunden nun die Möglichkeit den bei uns georderten Wellpapp-Verpackungen Ihren persönliche Werbebotschaft oder Hinweis in Form eines Logos, Grafik, Text QR Code, Barcode usw. aufzudrücken.

Aus unserem Lagersortiment an bereits verschlossenen Verpackungen kann der Kunde über 300 verschiedene Artikel z.B. 1-wellige Kartons 2-wellige Kartons, Maxibriefe, Postverpackungen, Buchverpackungen, Wellpapp-Versandtaschen, Weinversandkartons, Kalenderverpackungen usw. wählen die bereits ab 20 Stück bis zu 4-farbig bedruckt werden können. 

Darüber hinaus können natürlich nicht nur Lagerwaren sonder auch Fertigungswaren individuell bedruckt werden. 

Modere Softwareprogramme ermöglichen uns eine Individualisierung der Druckabfolge. So sind wir z.B. in der Lage bei gleichem Druckgrundbild personalisierte Serien auszuführen.

Dies kann z.B. so aussehen das innerhalb einer Serie von 300 Weihnachtspräsentkartons ein Weihnachtsmotiv gewählt wird und jeweils auf jeder einzelnen Kartonage zusätzlich das persönlichen Bild oder der Name des Empfängers gedruckt wird. 

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage !

 

Maxibriefkartons bedruckt, die preiswerte Verpackung mit bleibendem Wiedererkennungswert 

 

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Sortiment Erweiterung - Weiße Kartons

Karton ist nicht gleich Karton !

Obwohl braune Kartons aus Wellpappe die meist eingesetzten Versandverpackungen im Onlinehandel sind, erfordern hochwertige Produkte, oftmals alleine aus Imagegründen, eine weiße Umverpackung.

Weiße Kartons aus Wellpappe bieten dazu eine preiswerte, hochwertige Versandlösung.

Die weißen Kartons hinterlassen bereits beim Empfang der Ware bei Ihrem Kunden, einen postitiven ersten Eindruck.

In der Produktgruppe Kartons & Kartonagen wurde das umfangreiche, lagerhaltige Wellpapp-Kartonagen Sortiment von mdf-verpackungen erweitert und wird in den kommenden Monaten um weitere Größen ergänzt.  

 

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Kartons - News bei mdf

Große Lagersortiment Erweiterung im Artikelbereich Kartons !

Um eine "Just in Time" Lieferung mit einem noch größeren Karton Lagersortiment zu gewährleisten, hat mdf-verpackungen in den vergangenen Monaten sein Sortiment im Bereich der einwelligen Kartons um viele Größen erweitert.

Hier wurde insbesondere der steigenden Nachfrage nach kleinen Kartons, flachen Kartons und langen Kartons aus brauner Wellpappe Sorge getragen und in einem ersten Step eine Erweiterung um 11 Größen herbeigeführt.

Weitere acht verschiedene Kartongrößen aus brauner Wellpappe sind in Planung und werden das ständige, lagerhaltige Sortiment noch in der Vorweihnachtszeit ergänzen.

Auch die Einführung von einem Standard-Lagersortiment mit weißen Kartons wurde oftmals erwägt und nun durch die Geschäftsleitung positiv entschieden.

Hier werden die ersten Größen bereits ab Mitte September 2013 erhältlich sein. 

mdf-verpackungen

Kartons und Kartonagen direkt ab Lager!

Große Auswahl - Kleine Preise - Schnelle Lieferung


 

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Kartons im Wunschmaß!

Standard gibt es überall !

Aber was tun, wenn bestimmte Abmessungen benötigt werden und keine Kartons in Standardgrößen passen?

Kein Problem, denn unsere Produktion ist nicht nur auf die Fertigung von Kartons in Großmengen, sondern auch auf Kleinmengen ausgerichtet, und fertigt Ihre Wunschkartons innerhalb weniger Tage.

Ob Kartons 1-wellig, 2-wellig, weiß oder braun. Ob schmal, flach, breit oder hoch. Ob nur 1, oder 1000 Stück.

Errechnen sie Ihre gewünschte Kartonage im Wunschmaß einfach online mit unserem Kartonrechner. 

Selbstverständlich fertigen wir für Sie neben Kartons nach der Bauart Fefco 0201 auch alle anderen Fefco Typen in Groß und Kleinserien.

Ob Stanzverpackungen, Maxibriefkartons, Warensendungskartons, Trays, Displays, Palettenkartons, Oktabins oder ein, zwei und dreiweiwellige Kartons wir freuen uns auf Ihre Anfrage.  

Gerne stehen Ihnen für Infos und Fragen unsere Verpackungsberater zur Verfügung. 

 

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Handstretchfolie -

Handstretchfolie ist unentbehrlich in Handel, Industrie und Handwerk und eignet sich zum Sichern, Einstretchen und Verpacken.

Die multifähige Handstretchfolie ist in verschiedenden Stärken erhältlich, wobei die gängisten 17,20 und 23µ stark sind. Die meist eingesetzte Handstretchfolie ist transparent. Zum blickdichten Verpacken, Einstretchen, zur Präventation gegen Diebstahl oder Schutz vor Lichteinfall bei empfindlichen Gütern dient schwarze Handstretchfolie.

Durch die hohe Elastität bietet die Folie einen zusätzlichen Schutz bei scharfkantigen oder spitzen Gegenständen. Handstretchfolie schützt das Packgut vor Staub und Schmutz.

Mit einem Handabroller können die Folien leicht und komfortabel verarbeitet und aufgebracht werden.  

 

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Wellenarten bei Kartons und Kartonagen

Bei Kartons aus Wellpappe unterscheidet man verschiedende Papiersorten, Wellenarten und deren Kombinationen.

Bei einwelligen Kartons und Kartonagen sind die meist verbreiteten Wellenarten die B-Welle, C-Welle, E und die F-Welle. Die B-Welle wird im Fachbereich als Feinwelle, die C-Welle als Mittelwelle und die E- u. F-Welle als Micro oder Feinstwelle bezeichnet.

Bei zweiwelligen Kartons, auch doppelwellig genannt, werden überwiegend Wellenkombinationen aus BC-Welle ( Fein und Mittelwelle), EB-Welle oder EE-Welle eingesetzt.

Bei dreiwelligen Kartons, die oftmals auch als Schwerlastkartons bezeichnet werden, kommen die meist gebräuchlichen Wellenkombinationen wie z.B. ACA (Grobwelle-Mittelwelle-Grobwelle) EBC ( Feinstwelle-Feinwelle-Mittelwelle), BAA ( Feinwelle-Grobwelle-Grobwelle) oder BBC ( Feinwelle-Feinwelle-Mittelwelle) zum Einsatz.

Die Wahl der Wellenkombinationen in Verbindung mit dem Flächengewicht und der Ausführung der eingesetzten Wellpappenrohpapiere ist ein entscheidendes Kriterium für die spätere zu erreichende Belastbarkeit der Kartonagen.

Lesen Sie hier demnächst mehr zu: Die verschiedenen Rohpapiere der Wellpappe 

 

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Rohstoffsituation am Folienmarkt bleibt weiter angespannt !

Nach stagnierten und leicht rückläufigen Preisen aus Dezember 2012 konnte in den ersten Monaten des Jahr 2013 weitere deutliche Preissteigerung am Folienmarkt verzeichnet werden.

Die durchschnittlichen weiteren Erhöhungen von zwischen 8 und 15% über fast alle PE Produkte gestaltet die Einkaufs - Warendisposition äußerst schwierig.

Im Bereich der Hanstretchfolie, Maschinenstretchfolie und Folienbeutel ist der Preisanteil der eingesetzten Rohstoffe im Verhältnis zur weiteren Verarbeitung extrem hoch, so das sich Preiseerhöhungen im Rohstoffsektor nicht zuletzt noch zusätzlich durch die energieintensive Verarbeitung der Waren fast 1:1 auf den Produktpreis niederschlagen.

Als Ausblick gehen wir davon aus, das im Februar 2013 der momentanige Höhepunkt am Roölmarkt erreicht sein könnte und die Preise zumindestens stagnieren.

Die Preisituation bleibt aber weiterhin angespannt.

 

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Beutel im Wunschmaß!

mdf-verpackungen geht neue Wege im Bereich der Fertigung von LDPE Beutel.

Große Hersteller - große Mengen, so kann man den Markt im Produktionsbereich von PE Beutel benennen.

Wird ein Sondermaß benötigt, ist dies bei den großen Folienwerken der Branche, meist erst bei Fertigungsmengen ab 200kg und mehr möglich.

Hersteller können viele lange Maße aus produktionstechnischen Gründen nicht produzieren. Zudem kommen noch lange Lieferzeiten von teilweise 4-12 Wochen hinzu.

Dem wollten wir mit Eröffnung der Produktion von "Beuteln nach Wunsch" ein Ende bereiten.

Mit dem Einsatz von modernen neuen Fertigungsautomaten in Verbindung mit niedrigen Rüstzeiten, besteht nun die Möglichkeit Folienbeutel - Flachbeutel - Bodennahtbeutel sowie Seitenfaltenbeutel schon ab 100 Stück im Wunschmaß des Kunden zu produzieren.

Hierbei sind Beutelbreiten ab 30mm und Längen bis zu 4000mm in unterschiedlich, wählbaren Folienstärken möglich.

Die Errechnung und Bestellung der Polybeutel kann bequem über einen Beutelrechner erfolgen wobei einfach Breite und Länge des Beutels sowie die Stärke und die gewünschte Menge im Konfigurator eingegeben werden.

Der Preis wird sofort errechnet und angezeigt.

Die Lieferzeit entspricht bei diesen Sonderfertigungen nur 7-10 Arbeitstagen.

Ab Spätsommer soll ebenfalls durch Erweiterungen und zusätzliche Einsatzpläne eine Expresslieferung mit garantierten Fertigungszeiten von 3 Werktagen angeboten werden.

 

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Die Erfindung des Klebeband

Bereits im Jahre 1901 enwickelte der deutsche Apotheker und Unternehmer Oscar Troplowitz, im Auftrag für die Beiersdorf AG den sogenannten Klebeverband, für den er den Namen Leukoplast erfand.

Im Jahre 1923 erfuhr ein damaliger junger Ingenieur, Namens Richard G. Drew, der für den Multi - Technologiekonzern 3M arbeitete von den Problemen, fertiggestellte Karosserieteile bei mehrfarbigen KFZ-Lackierungen entsprechend abzudecken.

Nach über 2 jährigen Experimenten die er unter Einbeziehung der Materialien wie z.B. Öle, Harze und Gummi ausführte, präsentierte er 1925 seine ersten Ergebnisse mit einem Klebeband aus dem Trägermaterial Krepp-Papier, welches an den Rändern eine Klebstoffbeschichtung aufwies.

Da dies keine genügende Haftung aufwies verbesserte Drew sein Band durche eine vollflächige Beschichtung des Trägermaterials.

Bereits fünf Jahre später erfand er das transparente Klebeband das dann im Laufe der Jahre in zahlreiche Ausführungen für die unterschiedlichsten Anwendungen weiterentwickelt wurde.

 

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Wellpappe zur Herstellung von Kartons

Kartons bestehen überwiegend aus Wellpappe.

Wellpappe wird in der Verpackungsindustrie eingesetzt und ist ein Produkt aus Zellstoff, welches relativ leicht und stabil ist.

Produkte aus Wellpappe sind eines der meist eingesetzten Verpackungsmaterialien und werden überwiegend als Transportverpackungen weltweit eingesetzt.

Wellpappe wird aus dem Rohstoff Papier in einem komplexen Verfahren industriell gefertigt.

Die Wellpappe die im Anschluss zur Fertigung von z.B. Karton & Kartonage bzw. Kartons dient, entsteht durch das Zusamenkleben von mindestens einer glatten und einer gewellten Papierbahn.

Man bezeichnet dies auch als einseitige Wellpappe, welche oft unter der Bezeichnung Rollenwellpappe, zur Verpackung von Gütern eingesetzt wird.

Es können bis zu sieben unterschiedliche Papierbahnen zur Herstellung von Wellpappe miteinander kombiniert und verklebt werden.

Lesen Sie demnächt hier: Wellenarten im Einsatz bei der Kartonagenfertigung.

 

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Neue Shopsuche bei mdf-verpackungen

Wer sucht der findet !

Dies ist zwar ein Sprichwort, aber im Tagesgeschäft äußerst nerviganstrengend und zeitintensiv.

Nach dem Motto: "Bilder sagen mehr als Worte"  haben wir die Shopsuche bei mdf-verpackungen.de grundliegend revolutioniert.

Wo man früher alle Kategorien in einem Internetshop nach dem gewünschten Produkt durchsuchen oder eine Suchmaske mit dem exakten Suchbegriff füttern mußte, reicht jetzt die Eingabe von Begriffen, Wortteilen oder Ähnlichkeiten aus und man erhält einen Vorschlag mit bebilderten Suchergebnissen.

Testen Sie unsere neue Suchfunktion doch einfach mal selbst mit z.B. den Suchbegriffen Kart, qta oder weiteren ................  

Sie werden erstaunt sein !

mdf-verpackungen -Kleine Preise- Große Auswahl- Schnelle Lieferung-

 

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Kartons sind die Lastesel des Internets !

Bereits im klassischen Versandhandel war der Karton ein unverzichtbares Verpackungsmittel für Waren unterschiedlichster Art. Seit Beginn des Intenet erleben Verpackungen aus Wellpappe durch den sprudelnden Onlinehandel einen regelrechten Boom. 

Kartons und Kartonagen ist der Oberbegriff für preiswerte Verpackungen, die meist aus Wellpappe, oder aus Vollpappe gefertigt sind 

Die Belastbarkeit der Kartonagen ist abhängig von der Bauart sowie von der Kartonqualität, die sich aus der Zusammensetzung der eingesetzten Papiere und Wellen ergibt. 

Handelsübliche Kartons werden oftmals als Faltkartons oder Faltschachteln bezeichnet. Der Normal-Anwender unterscheidet meist zwischen normalen Kartons, stabilen Kartons oder Schwerlastkartons.

Als normale Kartons werden meist einwellige Faltkartons bezeichnet, welche zum größten Teil zum Versand von Waren mit leichtem bis mittelschwerem Gewicht von bis zu 30 kg dienen.

Stabile Kartons sind zweiwellige Ausführungen die neben einer hohen Stapelfähigkeit auch ein höheres Versandgewicht von bis zu 50kg tragen können. Schwerlastkartons verfügen über Papiere mit hohen Grammaturen und sind in zwei und dreiwelligen Ausführungen erhältlich. 

Kartons werden für die unterschiedlichsten Anwendungen hergestellt und verwendet wodurch auch spezielle Namen wie z.B. Warensendung Kartons, Ordnerkartons, Bücherkartons, Weinkartons, Palettenkartons, DHL Kartons, Postkartons, Maxibriefkartons uvm. als durchaus gebräuchliche Begriffe entstanden sind.  

 

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Wie wähle ich den richtigen Karton?

Kartons gibt es heute in vielen verschiedenen Abmessungen, Qualitäten und Ausführungen.

Diese werden zur Lagerung, zum Versand oder zur Produktpräsentation verwendet.

Die große Auswahl kann aber auch sehr verwirrend sein. Daher haben wir hier einen kleinen Leitfaden zusammengestellt der Ihnen die Auswahl vereinfacht.

Stellen Sie sich zuerst die Frage:

Wie schwer ist der Inhalt der in die Kartonage kommt?

Wie groß von den Abmessungen ist das oder die Produkte?

Soll der Karton außen braun oder weiß sein?

Wie viele der Kartons werden täglich gepackt?

Einwellige Kartons sind die im Versandhandel meist verwendeten Kartons. Diese sind in unterschiedlichen Qualitäten erhältlich und eignen sich zum Transport leichter bis mittelschwerer Waren. Aufgrund der einwelligen Wellpappe, die eine relativ niedrige Duschstoßfestigkeit besitzt, sollte man den Inhalt zusätzlich mit Polstermaterial schützen.

Zweiwellige Kartons sind insbesondere für mittelschwere und schwere Güter geeignet. Die Wellenausführungen in EB oder BC Welle mit guten Papieren garantieren eine hohe Belastbarkeit. Auch hier sind verschiedenste Qualitäten erhältlich.

Nach Bestimmung der Produktabmessungen sollte man die Kartongröße wählen. Denken Sie an unsere Umwelt und Ihren Geldbeutel. Wählen Sie den Karton nicht zu groß. Ansonsten wird unnötig viel Polster und Füllmaterial benötigt. Produktabmessungen + jeweils max. 50-60mm auf Länge, Breite und Höhe sollten genügen.

Wenn Sie in der großen Auswahl von Faltkartons nicht den passenden Karton finden, kann dieser heute schon durch moderne Fertigungstechniken in Kleinstmengen als Karton nach Maß produziert werden. Hier sind die Kartonagen zwar etwas teurer, man spart aber durch geringen Einsatz oder vollkommenen Verzicht auf Polstermaterial.

Kartons sind oft in brauner oder weißer Außenfarbe erhältlich. Bedenken Sie aber, wenn ein weißer Karton von Paketdiensten befördert wird, durch viele Hände und über Bandanlagen läuft, das die weiße Oberfläche dann schnell verschmutzt und unansehnlich wirkt.

Die Bauart des handelsüblichen Versandkarton ist ein Karton mit aneinanderstoßenden Deckelklappen, der gefaltet und am Deckel und Boden mittels Klebeband verschlossen wird.

Durch den Falt- und Klebevorgang inkl. dem befüllen, wird eine gewisse Packzeit benötigt.

Auch diese kann man mit der richtigen Kartonage mindern. Beim Einsatz sogenannter Automatikbodenkartons faltet sich der Kartonboden in Sekundenschnelle selbst zusammen und benötigt kein Klebeband. Oftmals verfügen diese Kartons im Deckelbereich zusätzlich über einen sogenannten SK-Streifen ( Selbstklebeverschluss ) Auch hier wird gegenüber dem Standard Klebebandverschluss erheblich Packzeit gespart.

 

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