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Was heißt Frei-Haus-Lieferung?

Thema Transportkosten: Die Frei-Haus-Lieferung

Wer etwas bestellt, sei es online, telefonisch oder vor Ort in einem Geschäft, bekommt das Bestellte in der Regel auch geliefert. Der Transport einer Ware vom Verkäufer zum Besteller kostet allerdings Geld. Wer diese Transportkosten bezahlen muss, sollte bei der Bestellung klar geregelt sein. Sehr oft wird dabei eine Lieferung „frei Haus“ vereinbart. Was steckt dahinter?

 

Lieferung frei Haus – was müssen Sie beachten?

Wenn Lieferung frei Haus vereinbart wurde, übernimmt der Versender die Transportkosten und Versandgebühren. Der Empfänger muss dafür nichts bezahlen, für ihn ist die Lieferung „frei“. Jedenfalls bis zu dem Haus, in dem sich die Lieferadresse befindet.

Solche Bezeichnungen, die sich auf den Versand beziehen, nennt man Frankatur. Das Gegenteil von „frei Haus“ wäre die Frankatur „unfrei“. Sie bedeutet, dass der Empfänger alle Kosten des Transports oder Versands zahlen muss.

 

Weitere Frankaturen sind die Lieferung

- frei Bordsteinkante. Hierbei muss der Empfänger selbst dafür sorgen, dass die gelieferte Ware in sein Haus oder seine Wohnung transportiert wird.

- frei Verwendungsstelle. Bei dieser Liefervereinbarung wird die Ware für den Empfänger kostenlos bis zu einem vereinbarten Punkt in der Wohnung oder im Haus gebracht.

Wichtig zu wissen: für die Bezeichnung „frei Haus“ gibt es keine genaue Definition im Gesetz. Auch wenn das allgemeine Verständnis hierbei davon ausgeht, dass der Empfänger die Kosten für den Transport nicht übernehmen muss, gelten im Streitfall die vereinbarten Vertrags- oder Lieferbedingungen, die in der Regel der Absender vorgibt. Gibt es Streit um die Übernahme der Transportkosten, müsste dieser vor Gericht entschieden werden.

Meistens geht es bei einem Streit darum, bis wohin genau die Ware zu liefern ist, ohne dass dem Empfänger Kosten entstehen. Nach der gängigen Rechtsauffassung versteht man unter einer Frei-Haus-Lieferung, dass die Ware kostenfrei bis zur Haustür geliefert wird. Dazu gehört dann auch das Abladen vom Transportfahrzeug und das Absetzen der Ware vor der Tür. Haustür bedeutet aber nicht Wohnungstür, was bei Bestellungen aus Mehrfamilienhäusern bedacht werden muss. Auch eine Lieferung in den Keller ist nicht damit gemeint. Für den Transport der Ware von der Haustür bis in die eigene Wohnung oder einen anderen Lagerraum muss der Empfänger also selbst sorgen.

 

Frei Haus-Lieferung: Pro und contra

Wenn es sich bei dem Transportgut um große, schwere Gegenstände handelt, kann die Lieferung nur bis zur Haustür oder gar „frei Bordsteinkante“ zu einem großen Problem werden. Vorteilhafter für den Empfänger ist in solchen Fällen immer die Vereinbarung zur Lieferung frei Verwendungsstelle. Ein sperriges Sofa wird dann kostenfrei bis ins Wohnzimmer gebracht. Und die Ladung Pflastersteine wird nicht nur vor der Tür abgeladen, sondern bis in den Garten transportiert, also dahin, wo sie gebraucht werden. Bei einer Lieferung „frei Verwendungsstelle“ kann immer der Empfänger bestimmen, wo die Ware für ihn kostenfrei abgeliefert wird.

Ein guter Kompromiss für beide Seiten ist eine Vereinbarung über die Lieferung frei Haus. Der Lieferant kann die Ware mit vertretbarem und vor allem gut kalkulierbarem Aufwand ausliefern und der Empfänger profitiert von einer kostenlosen Lieferung. Eine Übergabe an der Haustür ist für alle Beteiligten eine faire Lösung, wenn es sich nicht gerade um besonders schwer zu tragende oder unhandliche Dinge handelt. In diesen Fällen muss ein finanzieller Ausgleich für den Mehraufwand geschaffen werden, mit dem alle gut leben können.

 

Umgekehrt: Abholung frei Haus

Gelegentlich wird auch der umgekehrte Transportweg genutzt: die Abholung von Waren. Auch hier kann „frei Haus“ vereinbart werden. Dann übernimmt der Abholer die Kosten, wenn ihm die Ware an der Haustür übergeben wird. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte hier im Vorfeld genau abgestimmt werden, wo die Ware übergeben wird. Besonders, wenn es sich um große und schwer zu transportierende Dinge handelt.

 

Wer trägt das Risiko?

Wer sich etwas liefern lässt, möchte vorher wissen wer die Kosten dafür übernimmt und wer das Risiko trägt. Wird eine Lieferung frei Haus vereinbart, ist die Kostenfrage geklärt: der Versender zahlt, für den Empfänger ist die Lieferung bis zur Haustür kostenlos. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass der Versender auch das Transportrisiko übernimmt, also für eventuelle Schäden oder den Verlust der Ware während des Transportes aufkommt.

Ab der Auslieferung trägt das Risiko für Schäden und Verluste nach gängiger Rechtsauffassung der Empfänger. Der muss sich dann im Schadensfall mit dem  Lieferanten auseinandersetzen. Kann dabei keine Einigung erzielt werden und geht der Fall vor Gericht, ist die Justiz am Wohnort des Empfängers zuständig. Dass der Gerichtsstand im Streitfall der Sitz des Empfängers ist, vereinfacht die Durchsetzung seiner Ansprüche. Allerdings sichern sich die Transportunternehmen in der Regel gegen zu hohe Schadensersatzansprüche ab. In ihren Geschäftsbedingungen ist die Deckungssumme für Schäden meist begrenzt, falls der Schaden oder ein Verlust nicht fahrlässig verursacht wurde. Diese Deckungslücke muss bei der Frei-Haus-Lieferung berücksichtigt werden, vor allem wenn es sich um sehr wertvolles oder um ein schwer zu ersetzendes Transportgut handelt.

 

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Was sind Aktenordnerkartons?

Kartons für Aktenordner richtig wählen

Zu den Akten: Kartons für Aktenordner

Bei einem Umzug oder wenn Aktenordner zum Einlagern verpackt werden müssen, stellt sich die Frage nach den geeigneten Kartonagen für diese Aufgabe. Das Problem ist in beiden Fällen gleich: Aktenordner sind groß, unhandlich und meistens ziemlich schwer. Außerdem sollen die wertvollen Dokumente darin beim Transport und im Lager gut geschützt werden. Normale Umzugskartons oder andere Kartonagen erfüllen diese Anforderungen in der Regel nicht zufriedenstellend. Daher sind spezielle Ordnerverpackungen oder Aktenordnerkartons die richtige Wahl. Sie sind extra dafür konstruiert, Aktenordner sicher zu verpacken und problemlos zu transportieren.

Wodurch zeichnen sich gute Aktenordnerkartons aus?

Aktenordnerkartons müssen eine besonders hohe Stabilität aufweisen, damit sie durch das große Gewicht der Aktenordner nicht beschädigt werden. Dazu werden sie aus starker, zweiwelliger Wellpappe hergestellt und verfügen zusätzlich über spezielle Verstärkungen. Der Boden ist meist doppelt ausgeführt und integrierte Griffe machen den Transport der schweren Kartons leichter. Kartons mit verstärkten Griffen sind eine gute Wahl.

Wichtig sind auch die Abmessungen der Kartons. Sie sind exakt an die Maße von den im Büro üblichen Aktenordnern angepasst. Das bedeutet, die Aktenordnerkartons sind etwa 32,5 cm hoch und ca. 29 cm tief. Die Breite richtet sich danach, wie viele Aktenordner sie aufnehmen sollen. Damit die Kartons nicht zu schwer werden, sollten nicht mehr als sechs Aktenordner pro Karton eingeplant werden. Noch handlicher wird der Transport mit Kartons für vier Standardordner. Diese Kartons haben eine Breite von etwa 32,5 cm und lassen sich gut tragen und stapeln. In jedem Fall ist es wichtig, dass die Kartons immer mit der vorgesehenen Menge an Ordnern gefüllt werden, damit sie fest im Karton sitzen und sich beim Transportieren nicht gegenseitig beschädigen. Kann ein Karton nicht komplett mit Aktenordnern gefüllt werden, sollten die Leerräume mit leichtem Polstermaterial aufgefüllt werden.

Für besonders sensible Dokumente gibt es Aktenordnerkartons mit einem Sicherheitsverschluss. Er lässt sich nicht unbemerkt öffnen, so dass der Inhalt der Ordner während eines Transportes oder im Lager vor unbefugtem Zugriff geschützt ist.

Für jeden Zweck der richtige Aktenordnerkarton

Der Markt bietet eine Vielzahl von passgenauen Kartons für Aktenordner, die jeweils optimal an die jeweilige Anwendung angepasst sind.

Versenden von Aktenordnern

Wenn Sie einen einzelnen Aktenordner verschicken möchten, bieten sich zwei Alternativen an. Zum einen gibt es Wickelkartons, die über einen selbstklebenden Verschluss und eine perforierte Lasche zum bequemen Aufreißen verfügen. Dieser Ordnerpack ist exakt an die Abmessungen eines Standardaktenordners angepasst und umschließt ihn sicher und fest, um Schäden auf dem Transportweg zu vermeiden. Das gilt auch für die speziellen Faltkartons, deren Innenmasse den äußeren Abmessungen der Ordner entsprechen. Sie haben eine seitliche Öffnung, in die der Ordner genau hineinpasst und die sich sicher verschließen lässt. Es gibt auch Ausführungen mit einer Stecklasche, mit der das Verschließen noch einfacher wird.

Archivieren von Aktenordnern

Aufbewahrungspflichten oder Sammelleidenschaft – es gibt viele Gründe, Aktenordner in Kartons zu archivieren. Dafür gibt es spezielle Systeme, die zugleich als Regal funktionieren. Die Ordner werden in den passgenauen Kartons verpackt und sind dann staubgeschützt und ordentlich verwahrt. Die Kartons, die mit besonderen Konstruktionselementen versehen sind, lassen sich exakt übereinander stapeln und sind gegen Verrutschen gesichert. So kann man ein komplettes, übersichtliches Archivsystem aufbauen. Um leicht auf die archivierten Ordner zugreifen zu können, verfügen die Archivkartons über seitliche Klappen, die sich öffnen lassen, um einzelne Ordner zu entnehmen, ohne die Kartons zu bewegen. Mit eindeutigen Beschriftungen behalten Sie auch bei größeren Archiven immer den Überblick.

Umziehen mit Aktenordnern

Wenn bei einem Umzug viele Aktenordner verpackt werden müssen, sollten Sie auf stabile und an die Abmessungen von Ordnern angepasste Kartons setzen. Diese Faltkartons werden aus robuster zweiwelliger Pappe gefertigt und halten den Belastungen beim Verpacken, Tragen und Transportieren stand. Ein verstärkter Boden und Grifflöcher zum leichten Tragen sind hier besonders wichtig. Auch ein Feld für Beschriftungen oder Klebeetiketten sollte vorhanden sein, damit der Umzug und das spätere Auspacken reibungslos abläuft. Natürlich eignen sich die Aktenordnerkartons auch zum Aufbewahren Ihrer Ordner, falls die Akten nach dem Umzug nicht sofort benötigt werden.

Aktenordnerkartons: Qualität lohnt sich

Aktenordner enthalten meist wertvolle Unterlagen, die beim Versenden, Transportieren oder Aufbewahren gut geschützt werden sollten. Aktenordnerkartons in professioneller Ausführung sind stabil, um Schäden und Verschmutzungen zu verhindern. Sie sind so bemessen, dass die gewünschte Anzahl an Ordnern genau hineinpasst und sie am Verrutschen gehindert werden. Zugleich verhindern sie, dass zu viele schwere Ordner in einen Karton gepackt werden und dieser dann nicht mehr sicher getragen werden kann. Aktenordnerkartons können bequem online bestellt werden und sind auch bei kleineren Stückzahlen preiswert, wenn man ihre besonderen Eigenschaften berücksichtigt.

 

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